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2013-12: "Portofreiheiten" Teil 2

Reiner Wyszomierski 01.12.2013

Verwaltungswertpost als Postsache

 

 

 

Zur Gewährleistung einer sicheren Beförderung wichtiger Schriftstücke, wie Verfügungen, Anweisungen, Berichte, Akten o.ä. wurde ab dem 15. Juni 1954 die Versendung als Verwaltungswertpost notwendig.

Wir sehen hier einen Beleg der HV Funkwesen, im Ferndienst nach Leipzig; RS mit Stempel gesichert und Ankunftstempel. Jede Person, welche mit diesem Brief in Berührung kam, musste auf der Ladeliste dafür quittieren. Die Behandlungsgebühr von 0,50 M musste intern verrechnet werden. Der Aufwand war an Personal und Zeit viel zu hoch, daher erfolgte eine Ablöse durch den Zentralen Kurierdienst ab 01.04.56.

( Ein Blick in unsere herrliche philatelistische Bibliothek lohnt sich immer. Quelle: Gerhard Simon: Verwaltungswertpost, S. 21 u. 39. )