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2017-11 "Postsachen"

Peter Schur 07.11.2017

 

Postsachen

 

 

Im Dezember 1923 schickte das Postrechnungsamt der Reichspost in Berlin einem Kunden einen großformatigen Einschreibebrief mit der Zusatzleistung "Nachnahme".

Da es sich um eine Postsache handelte, war der Brief nicht mit Briefmarken freigemacht mit dem i.d.R. nur im Postrechnungsamt  geführten Stempel abgestempelt.

Interessant ist die Wertangabe des Nachnahmebetrags. Sie wurde zunächst mit 475 Milliarden in der "alten" Währung "Reichsmark" angegeben, dann aber infolge der  Währungsumstellung zum 1.12.1923 in Rentenmark umgerechnet und mit (aufgerundeten) 48 Rentenpfennig ausgewiesen.